So berechnen Sie die Kosten eines 3D-Drucks
Viele rechnen nur das Filament, aber faire Kosten bestehen aus vier Teilen: Material, Strom, Verschleiß des Druckers und ein Zuschlag für Fehldrucke. Wenn Sie verkaufen, kommen Arbeit und Verpackung hinzu.
Rechenbeispiel
Ein PLA-Teil mit 50 g und 3 Stunden Druckzeit: Filament 50 ÷ 1000 × 22 € = 1,10 €; Strom 120 W × 3 h = 0,36 kWh × 0,35 € = 0,13 €; Verschleiß 400 € ÷ 4.000 h × 3 h = 0,30 €. Mit 10 % Zuschlag für Fehldrucke kostet das Teil rund 1,68 €. Mit 100 % Aufschlag verlangen Sie etwa 3,40 €, ohne Ihre Zeit und den Versand.
Wohin das Geld wirklich geht
- Das Filament macht bei kleinen Teilen meist 50–80 % der Kosten aus.
- Strom fällt kaum ins Gewicht: Ein typischer FDM-Drucker braucht weniger als 0,15 kWh pro Stunde.
- Bei langen Drucken zählen Verschleiß und Ihre Zeit mehr als der Kunststoff.
Häufige Fragen
Was kostet ein 3D-Druck?
Kleine PLA-Teile kosten meist 0,50–3 € an Material und Strom. Eine 1-kg-Spule für 22 € ergibt 2,2 Cent pro Gramm.
Wie viel Strom verbraucht ein 3D-Drucker?
Im Schnitt 100–150 W mit Heizbett, also 0,1–0,15 kWh pro Stunde. Ein 10-Stunden-Druck braucht 1–1,5 kWh, bei 0,35 €/kWh rund 0,35–0,55 €.
Wie kalkuliere ich den Preis für 3D-Drucke?
Gehen Sie von den Gesamtkosten aus, addieren Sie Ihren Stundenlohn und rechnen Sie bei Einzelstücken einen Aufschlag von 2–3×. Mit dem Verkaufspreis-Rechner beziehen Sie die Marktplatzgebühren ein.