So berechnen Sie den Speicher für Videoüberwachung
Jede Kamera zeichnet mit einer bestimmten Bitrate (Mbit/s) auf. Multiplizieren Sie diese mit den aufgezeichneten Sekunden pro Tag und der gewünschten Zahl an Tagen, und rechnen Sie Bit in Byte um.
Beispiel: 4 Kameras 1080p H.265, 14 Tage
2 Mbit/s × 3.600 × 24 ÷ 8 ÷ 1.000 = 21,6 GB pro Kamera und Tag. × 4 Kameras × 14 Tage = 1.209,6 GB, also 1,2 TB. Mit Reserve eine Festplatte mit 2 TB.
Typische Bitraten
| Auflösung | H.264 | H.265 | GB/Tag (H.265, 24 h) |
|---|---|---|---|
| 1080p (2 MP) | 4 Mbit/s | 2 Mbit/s | 21,6 |
| 4 MP | 6 Mbit/s | 3 Mbit/s | 32,4 |
| 4K (8 MP) | 16 Mbit/s | 8 Mbit/s | 86,4 |
H.265 braucht bei gleicher Qualität etwa die Hälfte des Speichers von H.264. Beachten Sie die DSGVO: Erfassen Kameras öffentliche Bereiche oder Beschäftigte, halten die Datenschutzbehörden meist nur 48 bis 72 Stunden Speicherdauer für angemessen; das eigene Grundstück dürfen Sie freier überwachen.
Häufige Fragen
Wie viele Tage passen auf eine 1-TB-Festplatte?
Bei 4 Kameras mit 1080p H.265 und Daueraufnahme etwa 11 Tage.
Spart Aufnahme nur bei Bewegung Speicher?
Ja, je nach Aktivität im Bild meist 60 bis 80 %.
Kann ich eine normale Festplatte im NVR verwenden?
Das funktioniert, aber Festplatten für Videoüberwachung (Surveillance) sind für den 24/7-Schreibbetrieb ausgelegt und halten länger.