Welche Wallbox brauche ich?

Geben Sie an, wie viel Sie täglich fahren und wie lange das Auto nachts zu Hause steht. Wir empfehlen die kleinste Ladelösung, die über Nacht nachlädt.

Kostenlos, ohne AnmeldungSofortiges ErgebnisAktualisiert im Oktober 2026
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Empfohlene Ladelösung
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So haben wir gerechnet

    Nur zur Abschätzung und zu Informationszwecken. Die Ergebnisse sind Näherungswerte und ersetzen weder eine Elektrofachkraft noch die Herstellerangaben oder die geltenden Normen (z. B. DIN VDE 0100). Haftungsausschluss

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    Die richtige Ladelösung für zu Hause

    Sie müssen nur nachladen, was Sie am Tag fahren. Bei etwa 6 km/kWh sind 40 km pro Tag rund 7,3 kWh inklusive Ladeverlusten: Eine 11-kW-Wallbox lädt das in etwa 45 Minuten nach, die Schuko-Steckdose in rund 3,5 Stunden.

    LadelösungLeistungAbsicherung · Kabel*Netzbetreiberkm Reichweite pro Stunde**
    Schuko-Steckdose 230 V (Ladekabel des Autos)2,3 kWB16 · 3×2,5 mm²–≈ 12
    Mobiles Ladegerät, CEE 16 A blau3,7 kWB16 · 3×2,5 mm²–≈ 20
    Wallbox 11 kW, dreiphasig 16 A11 kWB16 · 5×2,5–6 mm²anmeldepflichtig≈ 59
    Wallbox 22 kW, dreiphasig 32 A22 kWB32 · 5×6–10 mm²genehmigungspflichtig≈ 119

    *Typische Werte, abhängig von Leitungslänge und Verlegeart (DIN VDE 0298-4, Spannungsfall ≤ 3 % nach VDE-AR-N 4100). **Bei 6 km/kWh und 90 % Ladewirkungsgrad. Autos mit einphasigem Bordlader laden an einer 11-kW-Wallbox nur mit etwa 3,7 kW.

    Anmeldung, FI-Schutz und §14a EnWG

    Jede Wallbox muss vor der Inbetriebnahme beim Netzbetreiber angemeldet werden; bis 11 kW genügt die Anmeldung, über 11 kW (also 22 kW) braucht es seine Genehmigung. Vorgeschrieben ist ein eigener Stromkreis mit LS-Schalter und FI-Schutzschalter Typ A-EV mit DC-Fehlerstromerkennung (6 mA, oft in der Wallbox eingebaut) oder Typ B nach DIN VDE 0100-722. Seit 2024 gilt §14a EnWG: Der Netzbetreiber darf steuerbare Verbraucher wie Wallboxen bei Netzengpässen kurzzeitig drosseln (mindestens 4,2 kW bleiben), dafür zahlen Sie reduzierte Netzentgelte. Die Installation darf nur eine eingetragene Elektrofachkraft ausführen.

    Die Schuko-Steckdose taugt nur zum gelegentlichen Laden: Stundenlange Dauerlast belastet Kontakte und ältere Leitungen, deshalb begrenzen die Ladekabel der Hersteller den Strom meist auf 8–10 A.

    Häufige Fragen

    Wallbox mit 11 oder 22 kW?

    Für fast alle E-Autos reicht 11 kW, weil ihr Bordlader nicht mehr aufnimmt. 22 kW lohnt sich nur bei Autos mit 22-kW-Bordlader und braucht die Genehmigung des Netzbetreibers.

    Muss ich eine Wallbox anmelden?

    Ja. Jede Wallbox muss beim Netzbetreiber angemeldet werden, Wallboxen über 11 kW sind zusätzlich genehmigungspflichtig. Das übernimmt in der Regel die Elektrofachkraft, die sie installiert.

    Kann ich ein E-Auto an der Schuko-Steckdose laden?

    Ja, mit dem mitgelieferten Ladekabel, aber nur gelegentlich und an einem eigenen, geprüften Stromkreis. Mit etwa 2,3 kW kommen rund 12 km Reichweite pro Stunde hinzu.