So berechnen Sie die Ladekosten
Der Verbrauch ergibt sich aus der offiziellen Reichweite (meist WLTP) und dem Akku des Modells; im Alltag liegt er oft 10–20 % höher. Zu Hause kostet die Kilowattstunde meist nur rund halb so viel wie am DC-Schnelllader, deshalb verändert der Anteil des öffentlichen Ladens das Ergebnis am stärksten.
Die Standardwerte (0,35 €/kWh zu Hause, 0,59 €/kWh am Schnelllader, Benzin 1,75 €/L bei 6,5 L/100 km) sind Beispiele: Setzen Sie Ihren Stromtarif und die Preise vor Ort ein. Mit reduzierten Netzentgelten nach §14a EnWG oder eigener PV-Anlage wird das Laden zu Hause noch günstiger.
Häufige Fragen
Was kostet es, ein E-Auto pro Monat zu laden?
Bei 1.200 km im Monat und 17 kWh/100 km sind es mit Ladeverlusten rund 224 kWh, also etwa 79 € bei 0,35 €/kWh, wenn Sie zu Hause laden.
Ist ein E-Auto günstiger als ein Benziner?
Beim Laden zu Hause kostet der Kilometer meist rund die Hälfte: 1.200 km mit 6,5 L/100 km kosten bei 1,75 €/L etwa 137 € Benzin. Wer fast nur am Schnelllader lädt, spart deutlich weniger.
Was bringt §14a EnWG beim Laden?
Wenn der Netzbetreiber Ihre Wallbox bei Netzengpässen kurzzeitig drosseln darf, zahlen Sie reduzierte Netzentgelte, je nach Modul pauschal oder pro kWh. Das senkt die Ladekosten zu Hause spürbar.